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Kartographie: Ausstellungen in Novara und Valladolid

Die Olympischen Winterspiele sind vorbei, aber Piemont hat trotzdem noch einiges zu bieten: Zur Zeit zum Beispiel eine interessante Ausstellung in Novara. Die Stadt ist Sitz des Istituto Geografico De Agostini, eines der bedeutendsten kartographischen Verlagshäuser. Mit der Geschichte des 1901 gegründeten Instituts beschäftigt sich die Ausstellung Meridiani e Paralleli, die am 25. Februar im Arengo del Broletto eröffnet und dort bis zum 9. April zu sehen sein wird.

Einen besonderen Schwerpunkt dieser Ausstellung bilden Exponate aus dem Privatbesitz des 1995 verstorbenen früheren Verlegers Adolfo Boroli. Borolis Vater hatte das Institut, das in Folge des ersten Weltkriegs in die Insolvenz geraten war, 1919 erworben, und bis heute ist die Familie wichtigster Teilhaber des Unternehmens. Adolfo Boroli war selbst begeisterter Kartograph, und aus seinem Besitz sind zahlreiche Karten, Dokumente und Instrumente in der Ausstellung zu sehen. Außerdem erscheint eine Festschrift im Gedenken an den Verleger.

Wer des Italienischen mächtig ist, findet im Corriere di Novara weitere Informationen und mehr zur Biographie Borolis.

Eine Ausstellung ganz anderer Art ist im Museum der Universität Valladolid zu sehen. Dort eröffnet heute eine Ausstellung mit Landkarten Spaniens vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Etwa 100 Exponate sollen dort zu sehen sein, vor allem aus dem Privatbesitz eines Professors der medizinischen Fakultät, einige weitere aus der Palastbibliothek von Santa Cruz in Valladolid. Es gibt eine (spanische) Pressemitteilung der Universität, in der aber leider nicht erwähnt wird, bis wann die Ausstellung zu sehen ist.

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