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Maps In Our Lives

Die amerikanische Kongressbibliothek hat eine große Ausstellung zur Geschichte der Kartographie, der Vermessungstechnik und Geodäsie organisiert. Die Ausstellung mit dem Titel Maps In Our Lives feiert ein Jubiläum, nämlich das einer dreißigjährigen Partnerschaft zwischen der Bibliotheksabteilung für Geographie und Kartographie und dem American Congress on Surveying and Mapping (ACSM), der wichtigsten Verbandsorganisation für Vermessung und Kartographie.

Der Titel deutet es schon an: Es geht in der Ausstellung vor allem darum, welche Bedeutung Kartographie, Landvermessung und Geodäsie für den Alltag haben. Wie “alltäglich” die vorgeführten Beispiele sind, muss natürlich jeder Betrachter selbst entscheiden, aber interessantes Anschauungsmaterial bieten die vorgestellten Rubriken allemal. Die Entwicklung der Landvermessung wird beispielsweise anhand von Landkarten demonstriert, die das Gelände von George Washingtons Farm darstellen. Ein passenderes Objekt hätte man sich kaum aussuchen können: Der erste Präsident der USA war selbst Landvermesser, und eines der Exponate ist von ihm selbst gezeichnet.

Um die Ausstellung sehen zu können, müsste man sich zwar nach Washington begeben, und zwar bis zum 6. Januar 2007. Die Website zur Ausstellung bietet aber auch schon einiges an interessanten Informationen und Multimedia-Beispielen und verlinkt teilweise direkt auf digitalisierte Bestände der Kongressbibliothek.

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