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Ein Wochenende auf der Isle of Wight

Isle of Wight

Freie Geodaten sind nicht nur in Deutschland ein Thema, sondern auch in Großbritannien: Offizielle Vermessungsdaten werden dort vor allem von der Ordnance Survey verwaltet und unterliegen – ebenso wie die darauf basierenden Landkarten – dem Crown Copyright. Das ist schon seit längerem in der Diskussion, und das OpenStreetMap-Projekt versucht nun, mit dem Wiki-Prinzip öffentlich frei verfügbare Landkarten zu erstellen.

Am Wochenende gab es in diesem Zusammenhang eine interessante Aktion: Das Projekt hatte dazu aufgerufen, die Isle of Wight zu vermessen und die Straßen komplett zu erfassen, mit Hilfe alter (und damit nicht mehr ans Copyright gebundener) Karten, Luftaufnahmen und privater GPS-Aufzeichnungen. Der Guardian hat einen schönen Artikel darüber: Etwa 40 Leute sollen teilgenommen haben und immerhin 90 Prozent des Straßennetzes erfaßt haben. Wie gut diese Arbeit gewesen ist, wird man im Vergleich mit den offiziellen Karten beurteilen müssen, aber die Idee, das Kartographieren zur Party zu machen, finde ich spannend. (Und dass sowas Spass machen kann, sieht man u.a. in diesem Blog.)

Nächste Woche gibt’s schon die nächste Party: Unter dem Titel Mapchester soll die Innenstadt von Manchester kartographiert werden. (Via Media Arts Education.) Einen lesenswerten Kommentar zum Thema gibt es auch im Blog von Ordnance-Survey-CTO Ed Parsons.

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