Die API von Google Maps eignet sich nicht nur dazu, Landkarten in Websites einzubinden. Was damit noch möglich ist, zeigt der Buchdrucker und Typograf Markus Dressen, der uns auf seiner Homepage seinen Büchertisch zeigt. Via Google Blogoscoped, wo sich in den Kommentaren, eine schöne Anregung findet, wofür man die Idee noch einsetzen könnte:
I’d love to see museums use this to give users the ability to see high res paintings up close while saving their bandwidth.
Oder wie wär’s mit Bibliotheken: Alte Landkarten könnte man doch auch so verfügbar machen.
Man kann altes Kartenmaterial natürlich auch völlig ohne Google erschließen. Wie zum Beispiel bei den New Popular Edition Maps, eine Website, die alte (und damit gemeinfreie) englische Ordnance-Survey-Karten aufbereitet. Dahinter scheint ein selbstgebasteltes Tool zu stecken, bisweilen hakt das Rein- und Rauszoomen noch etwas, von den Knicken und Falten im Ausgangsmaterial mal abgesehen. Wer wissen will, wie es in den Vierziger Jahren rund um London ausgesehen hat, der ist hier richtig.
Via Map Room, wo es auch noch eine Meldung über britische Landkarten der Ruhe gibt. Eine Kampagne zum Schutz des ländlichen England hat Karten herausgegeben, die aufzeigen sollen, wo ländlicher Raum der Verstädterung anheim gefallen sind. Der Ordnance-Survey-CTO Ed Parsons hat ein paar Detailinformationen zum Datenmaterial, das dafür genutzt wurde.
Einen Kommentar verfassen