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Tibet Album

Tibet Album

Was für lange Winterabende: Das Tibet Album, eine Website mit Fotografien britischer Abenteurer der Jahre 1920-1950. Eine faszinierende Sammlung, vor allem aus Beständen des Pitts Rivers Museum in Oxford, teils auch aus dem British Museum. Dazu gibt es auch ein wenig Kartenmaterial mit Hintergrundinformationen.

The Tibet Album presents more than 6000 photographs spanning 30 years of Tibet’s history. These extraordinary photographs are a unique record of people long gone and places changed beyond all recognition. They also document the ways that British visitors encountered Tibet and Tibetans.

Interessant ist übrigens, dass sich neben den britischen Forschern auch ein Name aus Sikkim findet: Rabden Lepcha. Lepcha diente Sir Charles Bell als Ordonnanz, während dieser als Politoffizier für Sikkim amtierte. Die Aufnahmen im Tibet Album stammen von einer Tibet-Expedition Bells aus den Jahren 1920 und 1921. “Previously unidentified” ist nicht ganz korrekt formuliert: Als Autor dieser Aufnahmen galt bisher einfach Bell selbst.

Über Lepchas Biographie scheint wenig bekannt, und die Website verrät leider auch nicht, woher man inzwischen weiß, dass er ebenfalls fotografiert hat. Die kurze Biographie Bells erwähnt seinen Namen nicht weiter. Bell scheint es zudem nicht für nötig gefunden zu haben, Rabden Lepchas Autorschaft eigens zu vermerken: So ist sie zwar bei 496 Bildern im Archiv wahrscheinlich, aber eben nicht eindeutig nachweisbar.

Bedauerlich: Denn darunter sind einige, die zu den bewegendsten und spannendsten dieser Sammlung gehören. Beispielsweise dieses hier vom Chikyak Kenpo. Auf jeden Fall ist Lepcha ein Pionier besonderer Art: Als erster belegbarer Fotograf Sikkims überhaupt.

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